Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hat die Förderung der ILE neu angepasst. Gleichzeitig stellt Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber klar, dass der Freistaat an diesem Instrument festhält und weiterhin erheblich in die Entwicklung der ländlichen Räume investiert.
„Gerade bei uns in der Region sehen wir, wie wichtig die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg ist“, betont Gießübel. „Nicht jede Kommune muss jede Aufgabe alleine lösen. Wenn Gemeinden ihre Kräfte bündeln, können sie gemeinsam mehr erreichen – von der Ortsentwicklung über Infrastruktur und Klimaanpassung bis hin zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und der Lebensqualität.“
Die Integrierte Ländliche Entwicklung ermöglicht es Gemeinden, gemeinsame Ziele festzulegen und Projekte zusammen umzusetzen. Der Freistaat begleitet diese Zusammenarbeit über die Ämter für Ländliche Entwicklung fachlich und finanziell.
„Der ländliche Raum ist für uns kein Raum zweiter Klasse. Hier leben und arbeiten die Menschen, hier engagieren sie sich in Vereinen, Feuerwehren und Ehrenamt, hier investieren Unternehmen und Familien in ihre Zukunft. Unsere Aufgabe ist es, dafür gute Rahmenbedingungen zu schaffen“, so Gießübel.
Entscheidend sei deshalb, auch unter schwierigeren finanziellen Rahmenbedingungen verlässliche Fördermöglichkeiten zu erhalten. „Wir werden nicht jedes Förderprogramm unverändert fortschreiben können. Aber die politische Richtung stimmt: Wir wollen starke Gemeinden, die vor Ort gestalten können. Dafür brauchen sie Handlungsspielräume und eine verlässliche Unterstützung des Freistaats.“
Gießübel begrüßt deshalb, dass das Landwirtschaftsministerium die Integrierte Ländliche Entwicklung auch künftig umfassend unterstützt: „Interkommunale Zusammenarbeit funktioniert. Sie spart Ressourcen, bringt gute Ideen zusammen und ermöglicht Projekte, die eine einzelne Gemeinde oftmals nicht stemmen könnte. Diesen Weg wollen wir weitergehen.“